VfB Gräfenhainichen e.V.

    Aktueller Stand Oktober 2014:

    Der VfB hat die Mittel für den Bau eines Kunstrasenplatzes bei der Stadt für den Haushaltsplan 2015 beantragt.

    Sponsoren:

    Die Treibacher Schleifmittel GmbH Zschornewitz hat den ersten Schritt gewagt und unterstützt den VfB mit 200 Euro zur Finanzierung des Kunstrasenplatzes. Vielen Dank dafür!

    Einleitung:

    Der VfB Gräfenhainichen plant in den nächsten Jahren den Bau eines Kunstrasenplatzes. Aus dem uralten und überholten Asche-/ Tenneplatz (gibt es im Umkreis nur noch in Wittenberg einen) hinter der Tennishalle, der sehr schlechte Trainingsbedingungen für die ca. 120 aktiven Kinder, aber auch den Männerbereich mit noch einmal ca. 100 Fußballern bietet, soll ein Kunstrasenplatz entstehen. Dieser soll von allen Vereinen der Stadt Gräfenhainichen inklusive ihrer Ortsteile genutzt werden können, wie auch von den Schulen bzw. anderen Vereinen aus der Region.

    Dieses enorme Projekt ist nur mit IHRER Hilfe möglich, mit der Hilfe der Stadt Gräfenhainichen, dem Stadtrat und den Ortschaftsräten, den Sponsoren und Förderern, den Mitgliedern des VfB und den Bürgern aus Gräfenhainichen und der Region.


    Gräfenhainichen bietet einige Möglichkeiten der sportlichen Betätigung wie: Tennishalle und -plätze, Skateranlage, Sportplätze usw. - ein Kunstrasenplatz am Eingang der Stadt trägt dazu bei das Bild der „Sportstadt“ - hier hat Gräfenhainichen eine große Tradition - zu komplettieren und arg zu verbessern. Als modernes Aushängeschild würde gleich am Ortseingang die tolle Sportanlage mit einem Kunstrasenplatz ins Auge fallen und positive Wirkungen auf die vielen Besucher und Gäste der Stadt Gräfenhainichen haben.
    Natürlich würde auch die Umgebung entsprechend gestaltet werden. Demnach würden Fangnetze, Tore, Barrieren, Pflaster etc. rund um den Kunstrasenplatz erneuert bzw. angelegt werden, um das Bild der dann zeitgemäßen Sportanlage zu ergänzen. Im Wissen um die Kosten eines Kunstrasenplatzes, werden wir bestimmte Gegebenheiten die bereits vorhanden sind auch nutzen, wie die Flutlichtanlage oder die Umzäunung, um die Baukosten möglichst gering zu halten.

    Ein Kunstrasenplatz ist nicht nur ein Aushängeschild für eine moderne und entwicklungsfähige Stadt, sondern auch die modernste Möglichkeit sich im freien sportlich zu betätigen. Gräfenhainichen galt einst als Sporthochburg, auch die Sportanlagen betreffend. Mittlerweile sind die Orte im Umkreis weit an GHC vorbei gezogen. Kunstrasenplätze haben Kemberg, Pratau, Piesteritz, Sandersdorf, Bitterfeld, Dessau usw. - nicht ohne Grund. Unabhängig von den Witterungsbedingungen kann fast ganzjährig (außer bei starkem Schnee und Frost) Sport getrieben werden. Das funktioniert nicht bei einem Naturrasen- oder Ascheplatz, wie wir sie derzeit haben. Zusätzlich ist ein Kunstrasenplatz in der Unterhaltung günstiger. Als positiver Nebeneffekt ist nicht zu verachten, dass die Stadt damit ihre sportliche Präsenz und Entwicklungsfähigkeiten auch in kulturellen Belangen deutlich festigen und verbessern würde.

    Es ist an der Zeit, auch in Gräfenhainichen einen Kunstrasenplatz zu etablieren!

    Finanzierung:

    Ein Kunstrasenplatz in Gräfenhainichen kostet mit allen erforderlichen Maßnahmen rund 500.000 € (Angebote hat der Verein bereits eingeholt). Dabei lohnt sich die hohe Investition, nicht nur aus finanzieller Sicht.
    Wenn man einen Kostenplan für die jährliche Nutzung eines Naturrasen-, Asche,- und Kunstrasenplatzes erstellt bzw. im www recherchiert, wird man erstaunliches feststellen:

    Beispielrechnung:

     

    Naturrasen

    Ascheplatz

    Kunstrasen

    Baukosten ca.

    180.000 €

    200.000 €

    340.000 €

    Kosten der Unterhaltung
    jährlich ca.

    22.000 €

    14.500 €

    6.000 €

    Nutzungszeit pro Jahr

    400 h

    1.200 h

    > 2000 h

    Kosten pro h Bespielung

    100 €

    28,75 €

    20,00 €

    Quelle Tabelle: buero-hoppe.de

    Ein Kunstrasenplatz ist allein in der Unterhaltung pro Jahr mehr als die Hälfte günstiger als ein Ascheplatz. Im Gegensatz zu einem Naturrasenplatz ist der Unterschied sogar noch gravierender. Hier spart man fast 4-mal so viel. Hinzu kommt, dass ein Kunstrasenplatz aufgrund seiner geringen Abnutzung und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten viel öfter genutzt werden kann als ein Ascheplatz, geschweige denn ein Naturrasenplatz. Die Finanzierung rentiert bzw. amortisiert sich schon nach einigen Jahren. Durch die Vermietung des Platzes an auswärtige Vereine können zusätzlich sogar Einnahmen erzielt werden. Denn Kunstrasenplätze sind in der Region rar gesät und werden überall schmerzlich vermisst. Durchschnittlich zahlt man für das Mieten eines Kunstrasenplatzes etwa 100 Euro pro Spiel bei etwa 2 h Nutzungszeit. Das heißt man könnte in den begehrten Wintermonaten an jedem Wochenende bei entsprechendem Bedarf beispielsweise mehr als 400 € aufgrund der Vermietung des Platzes an andere Vereine erhalten. Das wären pro Monat ca. 1.600 € plus. Wenn man von 4 Monaten im Winter ausgeht an denen der Kunstrasenplatz 4-mal a 3 h am Wochenende von anderen Vereinen genutzt wird, sind das im Jahr ca. 6.500 € an zusätzlichen Einnahmen durch den Kunstrasenplatz.

    Weitere Vorteile eines Kunstrasens:

    Ein Kunstrasen muss nicht bewässert werden > Wasserersparnis. Kunstrasen muss nicht an jedem Wochenende neu abgekreidet werden > Material und Personalkostenersparnis. Kunstrasen muss weder gedüngt, repariert, präpariert oder gemäht werden - Kunstrasen muss nicht vom Unkraut/ Wildkräutern befreit werden - Schädlingsbekämpfung entfällt bei Kunstrasen ebenfalls > Die Pflege von Kunstrasen beschränkt sich lediglich auf das gelegentliche Kehren und Lockern der Granulatfüllung sowie das Abblasen von Laub. Zusätzlich muss die Granulatfüllung ca. alle 1-3 Jahre aufgearbeitet bzw. gereinigt werden. Ein Kunstrasenplatz sieht also nicht nur schön und zeitgemäß aus, sondern überzeugt auch durch seine Pflegeleichtigkeit, Langlebigkeit, seinen Eigenschaften und den damit verbundenen Einsparungen.

    Nicht nur aus infrastruktureller/ finanzieller Sicht lohnt sich ein Kunstrasenplatz. Auch auf den Sport wirkt sich ein moderner Kunstrasenplatz positiv aus. So bietet ein Kunstrasenplatz durchgehend gute Spielvoraussetzungen. Der Spielbetrieb ist kontinuierlich gesichert. Das Training der Fußballer und die anderweitige sportliche Nutzung ist ganzjährig auf hohem Niveau möglich. Somit könnte der Platz theoretisch 24 Stunden am Tag genutzt werden ohne auf die Abnutzung achten zu müssen, wie beim Naturrasen oder Ascheplatz. Die Nutzung eines Naturrasenplatzes ist mit etwa 400 Stunden Nutzung pro Jahr arg begrenzt. Ein Kunstraseplatz kann über 2000h pro Jahr genutzt werden, also über das 5fache. Außerdem verringert sich das Verletzungsrisiko im Vergleich zu einem Ascheplatz durch einen Kunstrasenplatz enorm aufgrund der ebenen Spielfläche. Knochenbrüche, Bänderrisse und Abschürfungen werden auf ein Minimum reduziert. Aufgrund der guten Rückdämmung moderner Kunstrasenplätze werden auch die Gelenke geschont. Trikots, Schuhe und Trainingskleidung verschleißen auf Kunstrasenplätzen deutlich geringer.

    Direkte Beispiele für Auswirkungen auf unsere Spieler im Vergleich zu einem Ascheplatz haben wir folgend aufgeführt. Die Fußballer des VfB müssten im Winter nicht mehr auf dem unbeliebten Ascheplatz trainieren, sondern könnten mit Freude einen gepflegten Ball auf dem aalglatten Kunstrasenplatz spielen. Die Kinder würden sich nicht mehr die Knie auf schlagen und nicht mehr aussehen wie „Dreckspatzen“ wenn Sie nach Hause kommen. Ein Kunstrasenplatz macht hundertmal mehr Freude zu bespielen, als der vorhandene Ascheplatz, dies bestätigt Ihnen jeder Fußballer. In der dunklen/ kalten/ nassen Jahreszeit (nur auf dem Ascheplatz ist Flutlicht vorhanden) nimmt die Trainingsbeteiligung beim Wechsel vom Rasen- auf den Ascheplatz signifikant um ca. 40 % ab. Der Spaßfaktor am Fußball spielen sinkt durch die schlechten Bedingungen auf dem Ascheplatz um durchschnittlich 50 Prozent und folglich auch die Beteiligungsquote beim Training. Fußball soll und muss auch Spaß machen. Einige Trainingsmethoden bzw. Varianten können auf dem harten und unebenen Ascheplatz einfach nicht durchgeführt werden. Auch der Spielfluss verringert sich deutlich aufgrund der holprigen Bodenbeschaffenheit.
    Das Vorurteil, das Kunstrasen Verletzungen/ Verbrennungen beim Grätschen oder ähnliches verursacht (wie beim Ascheplatz), gilt schon lange nicht mehr und ist widerlegt. Die Kunstrasenplätze der heutigen Generation wurden ständig weiterentwickelt und sind mittlerweile so konzipiert, dass Abschürfungen bzw. Verbrennungen kaum mehr möglich sind. Die sind nur Beispiele auf unsere Fussballer bezogen, davon profitieren könnten alle Kinder/ Bürger und Sportler in der Region.

    In diesem Sinne hoffen wir auf Ihre Unterstützung bei der Umsetzung unseres mittelfristigen Zieles, der Errichtung eines KUNSTRASENPLATZES in Gräfenhainichen!

    Jeden Unterstützer werden wir selbstverständlich namentlich benennen!

    Des Weiteren kann man einzelne Felder des Kunstrasenplatzes symbolisch erwerben.


    Unsere Kontodaten:

    VfB Gräfenhainichen

    Sparkasse Wittenberg BLZ 805 501 01

    Konto-Nr. 3 000 004 660

    Verwendungszweck „Kunstrasenplatz“


     

    Nie wieder Spiele auf Asche?

    Studie deckt auf: Seltene Krankheitserreger gelangen in offene Wunden

    Der Kunstrasen hält Einzug auf deutschen Amateurfußballplätzen. Was bislang als Komfort galt und zur Sicherung des Trainings- und Spielbetriebs dient, könnte nun auch noch gesundheitsfördernd sein. Die ohnehin schon rasante Entwicklung hin zum Untergrund mit künstlichen Grashalmen könnte sich schon bald beschleunigen. Denn eine aktuelle Studie des Instituts für Urologie in Bad Soden offenbarte am Dienstag ungeahnte Krankheitserreger auf den herkömmlichen Aschenplätzen der Nation.

    Professor Detlef Ungemach veröffentlichte am Abend wenig erfreuliche Daten einer Langzeitstudie zu deutschen Sportplätzen. Neben den üblichen Härte- und Belastungstests hat das Institut die Zusammensetzung von Hallenböden, aber eben auch Außensportanlagen untersucht. Ein Ergebnis: Auf Ascheplätzen taucht vermehrt ein Bakterium auf, das zu erektilen Dysfunktionen führen kann.

    Laut Studie kann das Bakterium nur über die Blutbahn in den menschlichen Körper gelangen, was bei offenen Wunden allerdings schnell passiert. Die Erkrankungswahrscheinlichkeit liegt laut den Ärzten zwar unter 0,001 Prozent, dennoch raten diese dazu, bei einer offenen Wunde alle sportlichen Aktivitäten auf dem Untergrund abzubrechen.

    Im Umkehrschluss könnte dies das Ende der Aschenplätze bedeuten. Nach Informationen unserer Redaktion haben bereits mehrere Städte und Verbände der Region Konsequenzen angekündigt und prüfen nun gezielt, inwieweit sich angedachte Kunstrasen-Projekte beschleunigen lassen.

    Quelle: fupa.net

    Tage der Ascheplätze sind gezählt
    Von: Johannes Gottwald
    Letzte Aktualisierung: 29. Mai 2013, 17:03 Uhr

    Geilenkirchen/Übach-Palenberg. Bei älteren Fußballern wecken sie mitunter nostalgische Gefühle, den meisten Senioren- und Jugendtrainern sind sie jedoch ein Gräuel: Die Ascheplätze. In den Niederlanden sind sie gänzlich verschwunden, auch hierzulande drängen Versicherungen und Mediziner immer mehr darauf, sie abzuschaffen und durch moderne Kunstrasenplätze zu ersetzen.

    Der DFB ließ in jüngster Vergangenheit umfangreiche Studien erstellen, in denen der Bau von Kunstrasenplätzen mit Nachdruck empfohlen wird. Ihre Vorteile sind beachtlich: Der Ausfall von Spielen wird reduziert, die gleichmäßige Beschaffenheit des Bodens fördert das technische Fußballspielen und nicht zuletzt verringert sich das Verletzungsrisiko erheblich. Zwar kann man sich beim Tackling Schürf- und Brandwunden zuziehen, aber die neuesten Materialien haben auch hier schon für Verbesserungen gesorgt.

    Quelle: http://www.aachener-zeitung.de/lokales/geilenkirchen/tage-der-ascheplaetze-sind-gezaehlt-1.585559